ANSES warnt vor Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln: 500 Meldungen unerwünschter Wirkungen 2024

Die französische Agentur für Lebensmittel-, Umwelt- und Arbeitsschutzsicherheit betont weiterhin die potenziellen Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln und erhielt 2024 etwa 500 Meldungen unerwünschter Wirkungen.

# ANSES warnt vor Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln: 500 Meldungen unerwünschter Wirkungen 2024

Hintergrund

Die französische Agentur für Lebensmittel-, Umwelt- und Arbeitsschutzsicherheit betont weiterhin die potenziellen Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln und erhielt 2024 etwa 500 Meldungen unerwünschter Wirkungen.

Kernaussagen

  • Etwa 500 Meldungen unerwünschter Wirkungen in 2024
  • Rund 20 Fälle führten zu behördlichen Warnungen
  • Nahrungsergänzungsmittel selten notwendig bei ausgewogener Ernährung
  • Besondere Risiken bei Online-Käufen und gefälschten Produkten
  • Wechselwirkungen mit Medikamenten möglich

## Auswirkungen für Hersteller

Diese Entwicklung hat bedeutende Auswirkungen für Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln in der EU. Unternehmen sollten ihre aktuellen Produktformulierungen und Compliance-Strategien überprüfen, um sicherzustellen, dass sie den neuen regulatorischen Anforderungen entsprechen.

Die Anpassung an diese Änderungen erfordert möglicherweise: - Überprüfung und Aktualisierung der Produktdokumentation - Anpassung von Formulierungen und Dosierungen - Aktualisierung der Produktkennzeichnung und Marketingmaterialien - Schulung des Vertriebsteams zu den neuen Anforderungen

Handlungsempfehlungen

Für Hersteller und Inverkehrbringer von Nahrungsergänzungsmitteln ergeben sich folgende Handlungsempfehlungen:

1. Regulatorische Bewertung: Führen Sie eine umfassende Bewertung Ihres Produktportfolios durch, um die Auswirkungen dieser Änderungen zu verstehen.

2. Dokumentation aktualisieren: Stellen Sie sicher, dass alle technischen Dossiers und Sicherheitsbewertungen auf dem neuesten Stand sind.

3. Frühzeitige Planung: Beginnen Sie frühzeitig mit der Planung notwendiger Anpassungen, um Lieferengpässe zu vermeiden.

4. Expertenberatung: Konsultieren Sie Regulatory Affairs Experten, um die optimale Compliance-Strategie zu entwickeln.

5. Marktbeobachtung: Bleiben Sie über weitere Entwicklungen und Guidance-Dokumente der zuständigen Behörden informiert.

Fazit

Diese regulatorischen Entwicklungen unterstreichen die dynamische Natur des europäischen Rechtsrahmens für Nahrungsergänzungsmittel. Während einige Änderungen zusätzliche Anforderungen mit sich bringen, bieten andere auch Chancen für Innovation und Marktzugang.

Unternehmen, die proaktiv auf diese Änderungen reagieren und ihre Compliance-Prozesse entsprechend anpassen, werden besser positioniert sein, um von den Möglichkeiten des europäischen Marktes zu profitieren.

Disclaimer: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar. Für spezifische rechtliche Fragen zu Ihren Produkten konsultieren Sie bitte einen Fachanwalt für Lebensmittelrecht oder einen qualifizierten Regulatory Affairs Berater.

Quelle: [ANSES](https://www.anses.fr/en/content/food-supplements-need-informed-consumption)

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*Letzte Aktualisierung: 2026-01-16*

*Hinweis: Diese Zusammenfassung dient Informationszwecken. Die dargestellten Studienergebnisse sind keine zugelassenen Health Claims. Für detaillierte Informationen konsultieren Sie bitte die Originalquelle.