UK FSA nach Brexit: Diese Unterschiede zu EU-Vorschriften müssen Sie kennen
Nach dem Brexit hat die UK Food Standards Agency (FSA) eigene Regelungen für Nahrungsergänzungsmittel eingeführt. Ein Überblick über die wichtigsten Unterschiede zur EU.
# UK FSA nach Brexit: Neue Wege für Supplement-Hersteller
Seit dem Brexit gelten in Großbritannien andere Vorschriften als in der EU. Die UK Food Standards Agency (FSA) hat eigene Guidance-Dokumente veröffentlicht.
Hauptunterschiede zur EU
1. Höchstmengen - UK FSA hat **eigene Höchstmengen** festgelegt - Teilweise **strenger** als EFSA-Empfehlungen - Beispiel: Vitamin B6 - 10 mg/Tag (EU: variiert)
2. Novel Food - UK hat eine **separate Novel Food-Liste** - Einige Substanzen haben anderen Status als in der EU - CBD fällt unter strengere Regelungen
3. Health Claims - UK nutzt weiterhin die **EU Health Claims Database** - Neue Claims müssen bei UK-Behörden eingereicht werden - Übergangsregelungen beachten!
Praxisbeispiel
Ein deutscher Hersteller möchte in UK verkaufen:
✅ Schritt 1: UK-spezifische Compliance-Prüfung ✅ Schritt 2: Label-Anpassung (englische Sprache) ✅ Schritt 3: UK-Responsible Person benennen ✅ Schritt 4: UK-Registrierung bei FSA
Tools für UK-Compliance
- **Supplement-Check.eu**: Automatische UK FSA-Prüfung
- Multi-Country-Vergleich (EU vs UK)
- Export-freundliche Berichte
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*Erstellt am: 18. Dezember 2024*
*Hinweis: Diese Zusammenfassung dient Informationszwecken. Die dargestellten Studienergebnisse sind keine zugelassenen Health Claims. Für detaillierte Informationen konsultieren Sie bitte die Originalquelle.