EFSA senkt Vitamin B6 Höchstmenge auf 12,5 mg pro Tag

Drastische Reduzierung des UL für Vitamin B6 von 30 mg auf 12,5 mg. Was Hersteller jetzt wissen müssen.

# EFSA senkt Vitamin B6 Höchstmenge auf 12,5 mg pro Tag

Überblick

Drastische Reduzierung des UL für Vitamin B6 von 30 mg auf 12,5 mg. Was Hersteller jetzt wissen müssen.

Kernaussagen

  • UL von 30 mg auf 12,5 mg reduziert
  • Begründung: Risiko peripherer Neuropathie
  • Reformulierung vieler Produkte erforderlich
  • Auswirkungen auf B-Komplex-Präparate

## Hintergrund

Die EFSA hat eine wichtige Entscheidung getroffen, die erhebliche Auswirkungen auf die Nahrungsergänzungsmittelindustrie hat. Diese Entwicklung ist Teil eines umfassenderen Trends zur Aktualisierung von Sicherheitsstandards und regulatorischen Rahmenbedingungen.

Wissenschaftliche Grundlage

Die Bewertung basiert auf einer umfassenden Analyse der verfügbaren wissenschaftlichen Literatur. Dabei wurden aktuelle Studien zu Sicherheit, Wirksamkeit und potenziellen Risiken berücksichtigt. Die Experten haben verschiedene Expositionsszenarien und Bevölkerungsgruppen in ihre Bewertung einbezogen.

Auswirkungen für Hersteller

Diese Entscheidung hat mehrere wichtige Konsequenzen für die Industrie:

Produktformulierung Hersteller müssen ihre bestehenden Formulierungen überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Dies kann Reformulierungen, Dosisanpassungen oder die Entwicklung neuer Produktlinien erfordern.

Kennzeichnung und Compliance Die Produktkennzeichnung muss möglicherweise aktualisiert werden, um den neuen Anforderungen zu entsprechen. Dies umfasst Warnhinweise, Dosierungsempfehlungen und Zielgruppenangaben.

Marktpositionierung Die regulatorischen Änderungen können Auswirkungen auf die Marktpositionierung und Wettbewerbsfähigkeit von Produkten haben. Hersteller sollten ihre Strategien entsprechend anpassen.

Handlungsempfehlungen

Kurzfristig - Überprüfung aller betroffenen Produkte - Bewertung des Anpassungsbedarfs - Kommunikation mit Stakeholdern

Mittelfristig - Umsetzung notwendiger Produktänderungen - Aktualisierung der Kennzeichnung - Schulung von Mitarbeitern und Vertriebspartnern

Langfristig - Beobachtung weiterer regulatorischer Entwicklungen - Anpassung der Produktentwicklungsstrategie - Investition in wissenschaftliche Dokumentation

Ausblick

Die regulatorische Landschaft für Nahrungsergänzungsmittel entwickelt sich kontinuierlich weiter. Hersteller sollten proaktiv bleiben und sich auf weitere Änderungen vorbereiten. Eine enge Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden und Branchenverbänden ist empfehlenswert.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar. Für spezifische rechtliche Fragen konsultieren Sie bitte einen Fachanwalt für Lebensmittelrecht.

Quelle: [EFSA](https://www.efsa.europa.eu/en/news/vitamin-b6-ul-2023)

*Hinweis: Diese Zusammenfassung dient Informationszwecken. Die dargestellten Studienergebnisse sind keine zugelassenen Health Claims. Für detaillierte Informationen konsultieren Sie bitte die Originalquelle.