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EFSA erhält ersten Antrag für kultiviertes Fleisch aus Tierzellen

Automatisch generierter Artikel: Dieser Artikel wurde automatisch basierend auf aktuellen regulatorischen Änderungen erstellt und von unserem Team geprüft.

Supplement-Check.eu News-Team
1. Januar 2026
2 min
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EFSA erhält ersten Antrag für kultiviertes Fleisch aus Tierzellen

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat im September 2024 ihren ersten Antrag für ein aus tierischen Zellen kultiviertes Lebensmittel erhalten. Es handelt sich um Entenzellen für die Herstellung von Foie Gras. Dies markiert einen Meilenstein in der Entwicklung alternativer Proteinquellen in Europa.

Hintergrund

Kultiviertes Fleisch, auch als "Clean Meat" oder "Cultivated Meat" bezeichnet, wird durch Zellkultivierung hergestellt, ohne dass Tiere geschlachtet werden müssen. Die Technologie verspricht eine nachhaltigere und ethischere Fleischproduktion, steht aber noch am Anfang ihrer kommerziellen Entwicklung.

In der EU sind bisher nur fünf pflanzliche zellbasierte Lebensmittel zugelassen. Tierische kultivierte Produkte befinden sich noch in der Entwicklungs- und Zulassungsphase. Andere Länder wie Singapur und die USA haben bereits erste Produkte genehmigt.

Kernaussagen

  • Erster tierischer Zellkultur-Antrag: Der Antrag für kultivierte Entenzellen ist der erste seiner Art bei der EFSA
  • Novel-Food-Verfahren: Das Produkt durchläuft das reguläre Novel-Food-Zulassungsverfahren
  • Umfassende Sicherheitsbewertung: EFSA prüft Zusammensetzung, Nährwert, Toxikologie, Allergenpotenzial und Herstellungsprozess
  • Präzedenzfall: Die Bewertung wird Maßstäbe für zukünftige Anträge setzen
  • Globaler Wettbewerb: Europa hinkt anderen Regionen bei der Zulassung kultivierter Produkte hinterher

Die Bewertung durch die EFSA wird voraussichtlich mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Auswirkungen für Hersteller

Der Antrag signalisiert den Beginn einer neuen Ära in der Lebensmittelproduktion:

Marktpotenzial: Kultiviertes Fleisch könnte langfristig einen bedeutenden Marktanteil erobern, insbesondere bei umwelt- und tierschutzbewussten Verbrauchern.

Regulatorische Herausforderungen: Die Zulassung erfordert umfangreiche wissenschaftliche Daten zu Sicherheit, Nährwert und Herstellungsprozess. Dies stellt hohe Anforderungen an Antragsteller.

Investitionsbedarf: Die Entwicklung und Zulassung kultivierter Produkte erfordert erhebliche finanzielle Ressourcen.

Verbraucherakzeptanz: Die Akzeptanz von "Labor-Fleisch" ist noch unsicher und wird von Aufklärung und Kommunikation abhängen.

Handlungsempfehlungen

  • Technologie beobachten: Verfolgen Sie Entwicklungen im Bereich kultivierter Lebensmittel
  • Partnerschaften prüfen: Erwägen Sie Kooperationen mit Biotech-Unternehmen
  • Verbraucherforschung: Untersuchen Sie die Akzeptanz kultivierter Produkte in Ihrer Zielgruppe
  • Regulatorische Expertise: Bauen Sie Know-how im Novel-Food-Bereich auf
  • Nachhaltigkeitsstrategie: Positionieren Sie sich für den Trend zu nachhaltigen Proteinen

Rechtlicher Hinweis

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar. Kultivierte Lebensmittel unterliegen strengen Zulassungsanforderungen.


Quelle: EFSA Novel Food

Kultiviertes Fleisch
EFSA
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Alternative Proteine
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Nachhaltigkeit

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