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FSA warnt vor hochdosiertem Koffein in Nahrungsergänzungsmitteln

Automatisch generierter Artikel: Dieser Artikel wurde automatisch basierend auf aktuellen regulatorischen Änderungen erstellt und von unserem Team geprüft.

Supplement-Check.eu News-Team
1. Januar 2026
2 min
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FSA warnt vor hochdosiertem Koffein in Nahrungsergänzungsmitteln

Die britische Food Standards Agency (FSA) und Food Standards Scotland (FSS) haben neue Leitlinien zum Koffeingehalt in Nahrungsergänzungsmitteln veröffentlicht. Anlass war ein Todesfall durch konzentriertes Koffeinpulver. Die Behörden empfehlen eine Tageshöchstmenge von 400 mg für Erwachsene und 200 mg für Schwangere.

Hintergrund

Koffein ist eine der am häufigsten konsumierten psychoaktiven Substanzen weltweit. Während moderate Mengen als sicher gelten, können hohe Dosen zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen, einschließlich Herzrhythmusstörungen, Krampfanfällen und in Extremfällen zum Tod.

Der tragische Todesfall eines jungen Mannes, der konzentriertes Koffeinpulver konsumierte, veranlasste die FSA zu handeln. Eine Umfrage ergab zudem, dass viele Verbraucher die Dosierungsanweisungen auf Koffein-Supplementen nicht lesen oder nicht verstehen.

Kernaussagen der FSA-Leitlinie

  • 400 mg Tageslimit für Erwachsene: Dies entspricht etwa 4 Tassen Kaffee
  • 200 mg für Schwangere: Reduzierte Menge zum Schutz des ungeborenen Kindes
  • Gesamtkoffeinaufnahme beachten: Koffein aus allen Quellen (Kaffee, Tee, Energy Drinks, Supplements) summiert sich
  • Klare Kennzeichnung erforderlich: Produkte müssen Koffeingehalt und Warnhinweise deutlich ausweisen
  • Besondere Vorsicht bei Pulvern: Konzentrierte Koffeinpulver bergen besonders hohe Risiken

Die FSA betont, dass Verbraucher sich ihrer Gesamtkoffeinaufnahme bewusst sein sollten.

Auswirkungen für Hersteller

Die neuen Leitlinien haben direkte Konsequenzen für Hersteller koffeinhaltiger Nahrungsergänzungsmittel:

Produktformulierung: Einzeldosen sollten die empfohlenen Tageslimits nicht überschreiten. Bei hochdosierten Produkten müssen klare Verzehrempfehlungen gegeben werden.

Kennzeichnung: Warnhinweise sind essentiell, insbesondere für Schwangere, Stillende und Personen mit Herzerkrankungen. Der Koffeingehalt muss prominent angegeben werden.

Darreichungsform: Konzentrierte Pulver erfordern besondere Vorsichtsmaßnahmen, einschließlich Dosierhilfen und deutlicher Warnungen vor Überdosierung.

Zielgruppe: Produkte sollten nicht an Kinder und Jugendliche vermarktet werden.

Handlungsempfehlungen

  • Produktprüfung: Überprüfen Sie den Koffeingehalt Ihrer Produkte und die Verzehrempfehlungen
  • Kennzeichnung optimieren: Stellen Sie sicher, dass Koffeingehalt und Warnhinweise prominent platziert sind
  • Verbraucheraufklärung: Informieren Sie über die Gesamtkoffeinaufnahme aus verschiedenen Quellen
  • Dosierhilfen: Bei Pulvern unbedingt Messlöffel oder andere Dosierhilfen beilegen
  • Qualitätskontrolle: Stellen Sie sicher, dass der tatsächliche Koffeingehalt dem deklarierten entspricht

Rechtlicher Hinweis

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar. Die FSA-Leitlinien sind in Großbritannien zu beachten, können aber auch für andere Märkte relevant sein.


Quelle: FSA Caffeine Guidance

Koffein
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Sicherheit
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FSA UK
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